rotabench® EPS - Datenblatt

rotabench EPS

Der rotabench® EPS ist der Multifunktions-Prüfstand für passive Messungen an Elektromotoren und optimiert für elektrische Lenkantriebe (EPS - Electric Power Steering). Er kann bis zu zwei Achsen in einem Prüfstands-Aufbau ansteuern, damit haben Sie die Möglichkeit in einem Prüfstand zwei verschiedene Mess- bzw. Drehzahlbereiche zu realisieren.

Der Prüfstands-Aufbau besteht aus verschraubtem und verstiftetem eloxiertem Aluminium (rot und naturfarben), einem Maxon DC-Motor als Antrieb mit einer Leistung von ca. 400 Watt, einem Hohlwellen-Encoder mit 2048 Strichen pro Umdrehung und einer Lorenz-Messwelle in dem Messbereich bis 1 Nm bzw. auf Wunsch auch mit 0,1 Nm, 0,2 Nm oder 0,5 Nm.

Antrieb, Encoder und Messwelle sind auf einem Schlitten montiert, der zum Ständer hin bzw. weg verschoben werden kann. Der Schlitten ist gebremst, so dass er zwar leicht von Hand bewegt werden kann, sich aber nicht von selbst in Bewegung setzt. Zusätzlich kann der Schlitten zum Transport in einer Position festgesetzt werden.

 

Hardware

Standard-Flansch

Der Prüfling wird mit einem (Edel-)Stahl-Flansch (Durchmesser: 169,9 mm) am Ständer befestigt. Die beiden Passstifte im unteren Bereich der Flanschbohrung sorgen dafür, dass die Mittelpunkte der Drehachsen von Prüfling und Messwelle mit sehr guter Genauigkeit fluchten (Abweichung bei korrekt montiertem Prüfling < 0,1 mm) und einen sehr geringen Wellenversatz produzieren, der sich z.B. negativ auf das gemessene Rastmoment auswirken könnte.

Im Bild links, bzw. auch in dem Bild oben sehen Sie Fotos vom EPS Prototypen, so wie wir ihn z.B. verwenden und einsetzen um weitere Prüfverfahren zu entwickeln bzw. die bestehenden Prüfverfahren zu verbessern. Der Prototyp verfügt ober keine Sicherheitseinrichtungen, diese werden entweder nach Ihren Wünschen (Form, Größe) angefertigt, oder der Prüfstand wird mit Schutzabdeckungen aus Macrolon (5 mm) ausgeliefert. Für die Betriebssicherheit sorgen Sicherheitsschalter bzw. Sicherheitsschaltgeräte von Pilz.

Der Prüfstand kann entweder als Tischgerät aufgebaut werden um ihn z.B. auf einer Werkbank zu plazieren, oder als Aufstell-Gerät mit einem höheren Elektronik-Gehäuse (ca. 80 cm). Alternativ ist es möglich nur die Prüfstands-Mechanik zu bestellen und die Elektronik in einem kundenspezifischen Gehäuse aufzubauen, wenn es z.B. erforderlich ist, die Prüftechnik in einer Fertigungsanlage oder in einem Prüfstands-Verbund zu integrieren. Die endgültige Verkabelung der vorbereiteten Elektronik erfolgt dann vor Ort.

 

Technische Daten

Standard-Flansch

  • Drehzahl: ± 1200 U/min mit Standard-Motor
  • Drehmoment: ± 1 Nm (alternativ: 0,1 Nm, 0,2 Nm, 0,5 Nm möglich)
  • Gewicht: 50 kg incusive Elektronik (Tischgerät)
  • Antrieb: Maxon DC Motor mit vorgespanntem Keramik-Getriebe für maximalen Gleichlauf
  • Flansch-Durchmesser: 169,9 mm
  • Encoder: 2048 Striche
  • max. Sampe-Rate: 5 kHz
  • Controller: NI 9012 oder NI 9022
  • Chassis: 8 Slot, in der max. Ausbaustufe sind davon 7 Slots belegt, ein Slot bleibt frei für evtl. Erweiterungen oder für kundenspezifische Messdatenerfassungen

Varianten:

  • kundenspezifische Antriebe bis 3500 U/min möglich bei einem max. Drehmoment von 1 Nm
  • Encoder mit einer Auflösung von 512, 1024, 2048 und 4096 Strichen möglich, höhere Auflösung auf Anfrage bzw. klärung der Anforderungen
  • kundenspezifische Flansche und in Folge kundenspezifsche Flansch-Aufnahme, von einer direkten Montage des Prüflings auf dem Ständer raten wir ab, zum einen verschlechtert sich dadurch das Handling, zum anderen erhöht sich der Verschleiß
  • kundenspezifische Sicherheits-Einrichtungen, z.B. Umhausung aus Macrolon

 
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