rotabench® - das flexible Prüfsystem für rotierende Prüfungen - ein Überblick

Bei dem "rotabench®-System" handelt es sich um eine flexibles Prüfsystem nach dem Baukasten-Prinzip für rotierende Prüfungen. Das System wurde so konzipiert dass es schnell und einfach an verschiedenste Anforderungen und Aufgaben angepasst werden kann. Jeder Prüfstand der rotabench®-Serie kann auf Basis der Standard-Komponenten individuell zusammengestellt werden um Ihren Bedürfnissen gerecht zu werden, d.h. Sie bekommen einen Prüfstand der so funktioniert wie Sie es wollen.

rotabench in action

Welcher Prüfstand darf's denn sein? Sie haben die Wahl:

  • nutzen Sie einen unserer Standard-Modelle z.B. den rotabench® EPS oder den rotabench® EPS/CT zur Prüfung von PSM-Motoren als Komplett-System bestehend aus Prüfstand, Messtechnik und Software
  • nutzen Sie Ihre eigene Prüfstands-Hardware, oder nutzen Sie Teile ihrer bereits bestehenden Prüfstandstechnik um diese zu einem rotabench® Prüfstand umzurüsten oder durch uns umrüsten zu lassen
  • lassen Sie Sich - entweder durch uns oder mit unserer Unterstützung - Ihren eigenen Prüfstandsaufbau entwickeln und anfertigen, z.B. um ein rotabench® Prüfsystem in eine Fertigungs-Linie zu integrieren
  • lassen Sie die Standard-Prüfstandsaufbauten so modifizieren, dass Sie 100%ig zu Ihren speziellen Anforderungen passen

 

 

Hardware / Messtechnik

Die verwendeten messtechnischen Komponenten sind eine der wenigen festen Größen im rotabench®-System: Basis für jeden Prüfstand sind ein RT-Controller von National Instruments sowie digitale Messwellen von Lorenz Messtechnik, wobei letztere natürlich nur dann zum Einsatz kommen, wenn auch tatsächlich Drehmomente gemessen werden sollen.

compact RIO

Da die gesamte Software mit National Instruments LabVIEW™ entwickelt wird, bietet es sich natürlich an, Messtechnik von National Instruments zu verwenden. Gerade die Geräte der "compact RIO" Reihe eignen sich hervorragend dafür als Basiskomponente für ein modulares Prüfsystem verwendet zu werden, weil die Geräte an sich ebenfalls wieder modular aufgebaut sind. Neben bis zu 10 verschiedenen Controllern in unterschiedlichen Leistungsklassen und diversen Chassis (Modul-Träger) stehen auch etliche IO-Module für die verschiedensten Aufgaben (analog Input, analog Output, digital IO, Bus-Kommunikation usw.) zur Verfügung. Damit lässt sich die Messtechnik optimal an die Anforderungen des Prüfstandes anpassen, was auch direkt zur Folge hat, dass die Kosten für die Messtechnik im Rahmen bleiben, aber trozdem die Möglichkeit besteht die Messtechnik zu einem späteren Zeitpunkt zu erweitern. Ein schöner Nebeneffekt ist: die Module der cRIO-Serie sind (sofern möglich bzw. nötig) kalibriert und können mit relativ geringem Aufwand ausgebaut werden um sie rekalibrieren zu lassen.

Lorenz DR2512 In der Drehmoment-Messtechnik setzen wir auf die digitalen (RS485) schleifringlosen Messwellen (Serie 25xx) aus dem Hause Lorenz Messtechnik. Dank der digitalen Signalübertragung sind diese Drehmomentsensoren - unserer Meinung nach - führend hinsichtlich Zuverlässigkeit und Präzision und sind in in einem Bereich von 0,1 Nm bis 1000 Nm verfügbar. Dank der Anbindung über RS485 konfiguriert sich die rotabench®-Software automatisch sobald eine Messwelle angeschlossen wird, da sowohl die Skalierung als auch die Kalibrierdaten über RS485 aus dem Sensor ausgelesen werden bevor die Erfassung der Messdaten beginnt. Bedenken hinsichtlich evtl. Störeinflüsse in die Messleitungen, die sich gerade bei Messungen von sehr kleinen Drehmomenten sehr störend auswirken könnten, gehören der Vergangenheit an, da das Signal noch im Messwellen-Rotor gewandelt wird und ab da die gesamte Signalübertragung digital erfolgt. Selbstverständlich sind die Drehmomentsensoren bereits ab Werk kalibriert, werden mit einem Kalibrierschein (DKD) ausgeliefert und können jederzeit zum Hersteller zur Kalibrierung eingeschickt werden.

 

Software

rotabench software

Die rotabench® Software besteht aus 2 Teilen: der Client-Software, die auf jedem handelsüblichen PC mit Windows (XP bis Windows 10) installiert werden kann und dem rotabench® "Server", der auf einem RT-Gerät (mit LabVIEW® RT OS) läuft. Die beiden Teile kommunizieren über TCP/IP miteinander. Zur Verbindung werden handelsübliche Gigabit Ethernet Komponenten verwendet, im einfachsten Fall sind das ein 5-Port Gigabit Switch und 2 CAT 6 Ethernet-Kabel. Die "Server-Software" beinhaltet alle Funktionen, die für den Betrieb des Prüfstandes notwendig sind, die "Client-Software" dient dazu den Prüfstand zu bedienen, Prüfabläufe zu starten und Messdaten zu visualisieren und zu verwalten. Beide Komponenten bilden eine Einheit, die nur zusammen sinnvoll genutzt werden können und optimal aufeinander abgestimmt sind.

Die Client-Software ist wiederum modular aufgebaut und Sie können aus verschiedenen Mess-Modulen auswählen um sich Ihre Prüf-Software individuell zusammenzustellen. Eine Erweiterung um zusätzliche Module zu einem späteren Zeitpunkt ist dank des flexiblen Lizenzmodells problemlos möglich. Mit jeder Server-Lizenz erhalten Sie auch eine unbegrenzte Anzahl an Client-Lizenzen, d.h. Sie können die Client-Software auf so vielen Rechnern installieren wie sie wollen.

 

 
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